Dagmar Kainz, Martin Kurzreiter und Albin Zuccato

Erwachsenenbildung
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Regionalisierung von Bildungsarbeit im Focus von drei Erwachsenenbildnern

Das Bildungs- und Heimatwerk Niederösterreich (BhW NÖ) befindet sich seit Mitte des Jahres 2000 in einem Umstrukturierungsprozess, der die Stärkung der Regionen in ihrer Bildungsarbeit zum Ziel hat. Dagmar Kainz, Martin Kurzreiter und Albin Zuccato haben dieses Projekt nicht nur vorangetrieben und begleitet, sondern auch die Arbeiten der ersten Jahre in dem Bericht „Regionalisierung – Initiativen zum Ausbau regionaler Bildungsarbeit in Niederösterreich“ dokumentiert und veröffentlicht.
Die Sportwissenschafterin, Ausgleichstrainerin und Absolventin des Lehrgangs „EB-Profi“ Mag. Dagmar Kainz arbeitet seit 2000 als pädagogische Mitarbeiterin im BhW NÖ. Im Rahmen der oft hektischen Projektarbeit wurde sie bald zu einem „Zentrum der Ruhe und Ausgeglichenheit“. Als Betreuerin der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BhW NÖ im Mostviertel engagierte sie sich für die Motivation der Funktionärinnen und Funktionäre. Weiters wirkte sie maßgeblich an der Aufbauarbeit der BhW NÖ-Akademie für Bildung und Regionalkultur mit und ist für das Projektmanagement vieler innovativer Projekte im BhW NÖ verantwortlich.
Dr. Martin Kurzreiter studierte Philosophie, Politikwissenschaft, Publizistik und widmete sich zunächst Forschungsprojekten, die sich mit Antisemitismus, politischem Radikalismus und Lehrerfortbildung beschäftigten. Seit 1993 ist er pädagogischer Mitarbeiter im BhW NÖ. Zu seinen Anliegen zählt die Koordination der Zusammenarbeit zwischen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Angestellten: die Schaffung klarer Kompetenzstrukturen und Aufgabenbereiche als Grundlage für die Sicherheit einer sich entwickelnden Organisation. Daneben betreut er als Chefredakteur die BhW NÖ-Zeitung „Heimat Niederösterreich“. Ab dem Jahr 2000 fungierte er als stellvertretender Landesgeschäftsführer und seit Mai 2003 als Geschäftsführer des BhW NÖ.
Dr. Albin Zuccato zeichnet sich durch sein philosophisches und kulturelles Denken mit Tiefgang aus. Nach dem Abschluss seines Studiums der Philosophie leitete er die Abteilung für soziokulturellen Austausch an der Französischen Botschaft in Wien. Von 1994 bis 2003 war er Landesgeschäftsführer des BhW NÖ und Mitinitiator des Regionalisierungsprojekts.

Diese Textpassage stammt aus der Kulturpreis-Broschüre von 2003